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View Full Version : Porsche 996 GT3-RSR


Scapa
01-10-2003, 13:48
Na Ferrari en Lamborghini stelt ook Porsche zijn nieuw wapen voor. Het betreft geen evolutie van de R & RS maar een volledig nieuwe wagen. Te koop voor 279.000 euro :)

http://www.gt-eins.de/Berichte2003/fiagt03/rsr02.JPG

http://www.gt-eins.de/Berichte2003/fiagt03/rsr03.JPG

http://www.gt-eins.de/Berichte2003/fiagt03/rsr01.JPG

Meer info van gt-eins.de:

Die Porsche Kundesport Abteilung setzt auch in 2004 wieder auf den guten alten 911er. Im Rahmen des FIA-GT Laufes in Oschersleben am vergangenen Wochenende präsentierte man im LG Superraicngweekend Club den Porsche 996 GT3-RSR.

Im Vergleich zum Vorgänger GT3-RS aus den Jahren 2001 – 2003 handelt es sich hierbei nicht mehr um eine Evolutionsstufe des 996 GT3-R, sondern um ein fast komplett neues Auto.
Als Ausgangsbasis nutzte man den jüngst in Frankfurt auf der IAA präsentierten Straßen- bzw Clubsportler 996 GT3-RS.

Rein optisch unterscheidet sich der RSR schon deutlich von seinen erfolgreichen Vorgängern. Neu gestaltete Front- und Heckschürzen (für mehr Abtrieb) und ein etwas breiter ausgeführtes Heck fallen ins Auge. Unterhalb des Heckflügels gibt es nun eine neue Luftzuführung für den Motorraum in Form einer Hutze, welche eine optimalere Anströmung der Ansaugkanäle ermöglichen bzw. für mehr Staudruck sorgen soll.
Das Triebwerk selbst ist ebenfalls maßvoll überarbeitet worden. Für eine bessere Fahrbarkeit und zur Steigerung der Haltbarkeit wurden neue Kolben und Pleuel verbaut.
445 PS / 327 KW bringt der GT3-RSR mit all diesen neuen Maßnahmen im FIA-GT Trimm auf die Rolle. Das Drehmoment stieg um 10 NM auf nun 405 Nm bei 7.200 U/Min. Der ACO Version werden aufgrund der kleineren Restriktoren maximal 5-10 PS Minderleistung seitens Porsche zugestanden. Weiterer Unterschied FIA – ACO: In der LM Variante dürfen Ventile aus Titan, bei der FIA jedoch nur Stahlteile verbaut werden. Laut Porsche gibt es jedoch keine Unterschiede bezüglich der Haltbarkeit.

Diese Leistung wird durch ein komplett neues Fahrwerk auf der Piste gehalten. Neu gestaltete Anlenkpunkte und Aufhängungen sollen feinere Abstimmungen möglich machen.
Die Geometrie des Fahrwerks wurde gegenüber den R/RS Modellen radikal umgebaut.
Geblieben ist aber die Grundauslegung mit McPherson Achse vorne und Mehrlenker Achse hinten. Dazu kommen doppelte Schraubenfedern rundum gepaart mit Sachs Dämpfern, verstellbare Querstabis vorne und hinten
Als Radbefestigung dient natürlich wieder der Zentralverschluss, von dem zwei Varianten angeboten werden. Zum einen der bekannte Splintverschluss (ACO), zum Anderen eine Version mit Selbstsicherung (FIA). Die Felgen selbst haben inzwischen das Format 10x18 bzw. 11x18 angenommen.

Ab dem GT3-RSR 2004 setzt Porsche serienmäßig auf sequentielles 6-Gang Klauengetriebe mit Sperrdifferential, wie es von einigen Teams bisher schon in Eigenregie nachgerüstet wurde.
Gebremst wird die 1.100 KG (FIA) bzw. 1.115 KG (ACO) Fuhre von 4 Kolben Aluminium Festsätteln und 380mm Scheiben vorne sowie 355mm Scheiben hinten.

Lobenswertes Detail im Innenraum ist, dass die Standardrennsitze für die Benutzung des Sicherheitssystems HANS geeignet sind.

Fest eingeplant ist derzeit die Produktion von 20 Fahrzeugen zu einem Preis von jeweils 279.000,- EUR plus Mehrwertsteuer.
Dass diese Stückzahl kein Hoffen bleibt, war anhand des Interesses der Teams in Oschersleben leicht abzusehen. Zumal es (anders als bei den Vormodellen) diesmal kaum möglich sein wird, vorhandene GT3-R/RS aufzurüsten. Da aufgrund der umfangreichen Änderungen eine neue Homologation durchgeführt wird, sind insbesondere Fahrwerks- und Motorenkomponenten nicht austauschbar.

Die Auslieferung des ersten Kundenfahrzeuges ist noch vor Weihnachten geplant, bis März sollen die 2004er Modelle komplett fertig sein.